Classica Colonia-Stammtisch am 24.07.2010 beim Simson-Treffen in Zwickau

27. Juli 2010
Peter Lingnau

Das größte Simsontreffen Deutschlands wollten sich auch einige Kölner Simson Freunde nicht entgehen lassen.  Also machten wir uns bereits am Donnerstagabend mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Zwickau. Der Rest reiste am Freitag an. Somit waren wir am Freitag früh, mit die ersten, die auf dem Veranstaltungsgelände ankamen.

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Leider regnete es fast den ganzen Tag, so dass die anreisenden Teilnehmer mit „Regenschutzmaßnahmen“ beschäftigt waren. Alle hofften also auf besseres Wetter für den Samstag.
Und sie sollten nicht enttäuscht werden……
Am Samstag war es zwar bewölkt, aber es regnete nicht. Somit konnte das umfangreiche Programm des Veranstalters störungsfrei zur Freude der Teilnehmer abgespult werden:

Beschleunigungsrennen in verschiedenen Klassen. Schnellster Trabbi der Welt, Pokale für die schönsten, originalen, Spezialumbauten und das hässlichste Moped wurden vergeben.

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Neben vielen kleinen und großen Attraktionen kam auch das Thema „Fahrzeugpflege“ nicht zu kurz. So konnte man für 1€ (es durfte auch für den guten Zweck etwas mehr sein) seine Simson waschen lassen!

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Unter den kritischen Augen der „Fachbesucher“ wurden die Simmen auf Hochglanz gebracht.
Das so hart erarbeitete Geld kommt einem ortsansässigen Kindergarten zu Gute.

Eine tolle Sache, wie wir fanden.

Als größtes Erlebnis darf wohl die Ausfahrt der Simmen durch Zwickau gesehen werden. Da wir selber mitgefahren sind, haben wir leider keine Bilder davon.
Ca. 700 Mopeds von einer professionell geführten Polizei- und Ordnertruppe begleitet, bahnten sich den Weg durch Zwickau. Infernalischer Lärm, und beißender Gestank von Qualmenden Simmen waren die Begleiter dieser Ausfahrt.
Insbesondere waren wir Kölner, die im letzten Drittel der Armada fuhren, von der Kulisse vor- und im 600m langem Tunnel des Zwickauer Zentrums beeindruckt. Als wir den Tunnel in Sichtweite hatten waberten bereits dunkle Qualmwolken aus dem Tunnel. Als wir hineinfuhren, konnte man fast nichts mehr sehen! Der Lärm war das reinste Inferno, der Gestank auch! Es war klug im Tunnel den Atem anzuhalten, um keine Kohlenmonoxyd Vergiftung zu riskieren. Auch am Tunnelausgang bahnten sich dunkle Qualmwolken den Weg ins Freie.

Auch nach der Ausfahrt sorgten weitere Programmpunkte in der Veranstaltung dafür, dass es den Teilnehmern nicht langweilig wurde. Die letzten Simmen verstummten um 2.00 Uhr in der Frühe.

Alles in Allem eine gut gelungene Veranstaltung, war die einhellige Meinung der Kölner Teilnehmer.

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